2.ÖKOPROFIT Klub Insight 2019

am 6.5.2019  bei der Voest Alpine Tubulars

 

Plastikfrei (?)

http://www.footprint.at/

Fakten, Mythen, Missverständnisse!  -  Ohne Daten nur Raten!

 

Die Experten Wolfgang Pekny und Karl Steinwender haben dieses Thema von den verschiedensten Seiten betrachtet.

 

 

Hier ein paar Ansatzpunkte aus dem Workshop:

 

 

 

Ist Plastik schädlich?

-      Die Antwort ist nicht trivial, - nie schwarz-weiß, - und nicht rein wissenschaftlich zu begründen.

-      Die Diskussion sollte auf sachlicher Basis mit wissenschaftlicher Methodik erfolgen: Schädlich wofür und für wen? Klima? Wasser? Meere? Artenvielfalt? Gesundheit?

-      Es braucht eine detaillierte Betrachtung aller Abschnitte des Lebenszyklus (Herstellung, Verwendung, Entsorgung)

-      Wovon reden wir eigentlich? „Plastik“ ist nicht „Plastik!“

 

Das Nylonsackerl im Meer ist wie Kühlschrank im Wald

Niemand „will“ das ...

... aber niemand würde den Kühlschrank dafür verantwortlich machen!

 

In der aktuellen Debatte steht die “Plastik Verpackung” im Mittelpunkt, nicht zuletzt wegen der schockierenden Bilder des Plastik-Mülls im Meer. Zugleich ist Verpackung tatsächlich die global am weitesten verbreitete Anwendung von Plastik.

Bedenklicher als die aktuellen Zahlen ist die Hochrechnung bestehender Trends ...

 

 

 

Zwei Optionen:

+ Weniger herstellen (“Ökoposition”)

+ Weniger freisetzen (“Industrie-Position”)

 

 

 

Zukünftige Herausforderungen:

Die Verringerung der Ressourcenbeanspruchung bleibt Herausforderung für Konsumenten und die Gesellschaft (Verkleinern aller Footprints). Das braucht verständliche Informationen zu den Produkten UND zum Verhalten!

Die alte Merk-Regel hat für ALLE Materialien die gleiche Gültigkeit:

 

refuse - reduce - reuse - recycle

 

Verlängern der Lebensdauer verkleinert den Footprint pro Jahr!

gemeinsames Nutzen = Footprint teilen

Qualität vor Quantität

Weitergeben und selbst Second-Hand Produkte nutzen

 

 

 

Eine bessere Welt ist möglich!

Die „fünf F“ Regel

1: Flugzeuge: besser nie!

2: Fahren mit dem Auto, weniger! langsamer, nie alleine. Mit Sonnenstrom!

3: Fleisch und tierische Produkte reduzieren, lokale und jahreszeitengerechte Produkte bevorzugen, so viel wie möglich aus Bio-Landbau,

4: Wohnen wie im Fass: gut gedämmt, kleiner, erneuerbare Energie, öffentlich erreichbar,...

Das fünfte F:

5: Freude an einem guten Leben.

 

 

Das gute Gefühl, weniger auf Kosten anderer zu leben!

Dafür mehr Zeit, mehr Freunde, mehr Freude, mehr Wissen, mehr Weisheit, mehr Spaß, ... - das bessere Leben!

 

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