ANGELIE

 

bit schulungscenter ist Promotor des Projektes ANGELIE – Angels for Intercultural and Entrepreneurship Learning. Das Projekt wird vom Europäischen Programm für Lebenslanges Lernen gefördert. Der Verein Genius (Österreich) koordiniert die Aktivitäten des Projektes Angelie im Zeitraum von 24 Monaten in Zusammenarbeit mit bit und weiteren Partnern aus den Niederlanden, Portugal, Tschechien und Bulgarien. Das Projekt Angelie beinhaltet die Übertragung und Anpassung einer innovativen "interkulturellen und unternehmerischen Methodik", für den Einsatz in verschiedenen europäischen Ländern – mit unterschiedlichen Kulturen, aber mit ähnlichen Ausgrenzungs- und Segregationsproblemen – fokussiert auf MigrantenInnen und benachteiligte Zielgruppen. Das Know-how dazu wurde in Österreich entwickelt, erforscht und erprobt.

Projektwebsite: www.angelie.cc
Projektdauer: 24 Monate (01.10.2010-31.10.2012)
Programm: Lifelong Learning: Leonardo da Vinci – Transfer of Innovation

Projektziel:
Das Projekt Angelie baut auf dem Erfordernis nach wichtigen Schlüsselkompetenzen in Europa auf (siehe 8 Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen 2006/962/EG) und beinhaltet die Kompetenzentwicklung von sozialen und staatsbürgerlichen Kompetenzen, Interkulturalität und Unternehmergeist. Ziel ist es, neue Verhaltensweisen im Berufsleben und im gesellschaftlichen Leben zu entwickeln (life skills), die ein Zusammenleben und Zusammenarbeiten von allen Menschen ermöglichen. Fokussiert ist die Projektarbeit auf die nachhaltige Verbesserung der "interkulturellen und unternehmerischen Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen des Staatsbürgers".

Zusammenfassung:
1. Grund:
Anlässlich einer internationalen Krise verstärkte sich das Erfordernis nach wichtigen Schlüsselkompetenzen in Europa (siehe 8 Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen 2006/962/EG).
Dazu zählen unter anderem soziale und staatsbürgerliche Kompetenzen, Interkulturalität und Unternehmergeist, wodurch sich neue Verhaltensweisen im Berufsleben und im gesellschaftlichen Leben entwickeln können, und die Förderung intensiverer sozialer Zusammenhalt, mit einer vollkommenen Integration von benachteiligten Menschen, MigrantenInnen, Minderheiten usw.

2. Zielsetzung:
- Übertragung und Anpassung einer innovativen "interkulturellen und unternehmerischen Methodik", entwickelt und erprobt in Österreich, für den Einsatz in den verschiedenen europäischen Ländern mit unterschiedlichen Kulturen, aber mit ähnlichen Ausgrenzungs- und Segregationsprobleme, speziell in Anbetracht von MigrantenInnen und benachteiligte Zielgruppen.

  • Zur Verbesserung der "interkulturellen und unternehmerischen Fähigkeiten und Kompetenzen des Staatsbürgers", wie Schlüsselkompetenzen für die persönliche Arbeitsentwicklung, den sozialen Zusammenhalt und die Integration sowie die Nachhaltigkeit: Alle Arbeitnehmer sollen wissen, wie man mit viel Respekt und unterschiedlichen Zielgruppen umgeht, um die Produktivität, den sozialen Zusammenhalt und die Integration, sowie die wirtschaftliche Nachhaltigkeit gewährleistet.
  • Steigerung des Wertes der "interkulturellen und unternehmerischen Methodik" durch die Förderung der formellen Anerkennung des ECVET in allen Ländern und die Registrierung des "Interkulturellen Europäischen Passes für BürgerInnen ".
  • Schaffung einer gemeinsamen Leitlinie der "interkulturellen und unternehmerischen Fähigkeiten und Kompetenzen für die BürgerInnen " über kulturelle Fragen, Informationen und die wichtigsten Faktoren des jeweiligen Landes.


3. Partnerschaften:
Portugal, Österreich, Tschechien, Bulgarien und die Niederlande können die unterschiedlichen sozialen und wirtschaftlichen europäischen Kontexte repräsentieren wie soziale Eingliederung, Unternehmertum und nachhaltige Entwicklung. Für eine repräsentative Evaluation gibt es unter den Partnerschaften ein starkes Know-how zur interkulturellen Vielfalt, zum lebenslangen Lernen für benachteiligte Erwachsene und zum Unternehmertum. Dadurch wird die Universalität des österreichischen Produktes (einschließlich ECVET weitere Anerkennung) garantiert.

4. Auswirkung:
Wir beabsichtigen, dass dieser Ausbildungslehrgang in allen Ländern bei mindestens 50 TrainerInnen / BeraterInnen und danach bei mindestens 400 Organisationen (Berufliche Bildungsanbieter, Unternehmen, NGOs, etc.) ebenfalls beworben werden. Wir rechnen damit, diese Produkte in den eigenen „Nationalen Strategischen Referenzrahmen“ jedes Landes zu integrieren. Das heißt, dass mehr als 4000 Promotoren in den nächsten 3 Jahren diese Produkte frei verwenden können – als Trainings-Referenz, um neue nationale, interkulturelle und unternehmerische Fähigkeiten und Kompetenzen für die BürgerInnen zu fördern.

Zielgruppen:
Zielgruppe des Projektes sind Trainer/innen, BeraterInnen, berufliche Bildungsanbieter, Unternehmen, NGOs und Organisationen im Bereich Berufsbildung.

Projektergebnis:
Interkulturelle Methodik: Ausbildungslehrgang für "interkulturelle unternehmerische Fähigkeiten und Kompetenzen" in 6 Sprachen, eine interkulturelle Leitlinie und Selbst-Evaluations-Tools für die ArbeitnehmerInnen.